Lesen Sie hier die Entstehungsgeschichte und was ich anders mache:
| Wie alles begann... |
| Vor 16 Jahren bekam ich meine
Hündin Ayleen. Damals sagte mir meine Züchterin, dass ich mir
genau ansehen sollte, wo ich meinen Hund zum Frisieren hinbringe. Als
erstes sollte ich darauf achten, dass sie nicht mir der Maschine gemacht
sondern gezupft würde. Da sie nicht gerade um die Ecke wohnte hatte
ich nun echt ein Problem und so entschied ich mich dazu, es selbst zu
erlernen. Immer mehr Leute sprachen mich an, ob ich ihren Hund auch machen könnte und so wurde meine Idee geboren: einen Salon mit dem Schwerpunkt auf West Highland White Terrier! Nachdem mich die Idee gepackt hatte buchte ich mir einen Einzelkurs bei Inga Flamang. Es war anstrengend aber absolut lehrreich. Vielen Dank an dieser Stelle! Ich habe viel gelernt, zwar unter Schweiss, aber es hat sich gelohnt. Seitdem werden es immer mehr Kunden die ihre Lieblinge vertrauensvoll in meine Hände geben. |
| Was ist bei mir anders? |
| Der Hund steht bei mir im Vordergrund!
Nur mit der Ruhe und keinen Stress. Sehr schnell lernt auch der ängstlichste
Hund, dass ich nicht der Tierarzt bin und ich ihm keine Schmerzen zufüge.
Bei vielen habe ich beobachten können, dass sie sich bereits nach
dem dritten Besuch schon absolut entspannten und nicht selten passiert
es, dass ich einen Hund wecken musste, weil er einfach entschlummert ist. Da ich nur ohne Galgen arbeite hat der Hund immer die Möglichkeit sich die Position auszusuchen, die für ihn am bequemsten ist. Mit viel Lob und Streicheleinheiten lernen die Hunde sehr schnell wie sie mich bei meiner Arbeit unterstützen können. |
| Das Trimmen. |
| Im Vorfeld kläre ich immer ab, ob
es irgendwelche Stellen an den Hunden gibt die evtl. schwierig sein könnten.
Manchmal sind Krankheiten, Bissverletzungen oder andere Widrigkeiten im
Leben der Hunde gewesen, die eine besondere Behandlung voraussetzen oder
vielleicht sogar noch schmerzhaft sind. Ab und zu sind auch Hautkrankheiten
vorhanden die dem Hund Unannehmlichkeiten bereiten. All diese Dinge sind sehr wichtig um manche Verhalten der kleinen Kobolde einschätzen und verstehen zu können. Sind all diese Dinge geklärt beginne ich meine Arbeit. Zuerst wird der Hund gut durchgebürstet und danach gekämmt. Somit lösen sich Verschmutzungen und alte Haare nebst Unterwolle. Danach wird der Hund mit dem Coatking noch einmal gut durchgearbeitet. Der Coatking ist ein Trimmstriegel der Unterwolle und abgestorbene lose Haare entfernt ohne sie abzuschneiden. Selbst Hunde die vorher nur mit der Maschine geschnitten worden sind empfinden diesen Vorgang nicht als unangenehm, da es sich nicht wie das eigentliche Zupfen anfühlt. Selbst die wolligen Vertreter dieses Rasse bekommen nach einiger Zeit ein anderes, härteres Haarbild. Danach fange ich mit dem dem eigentlichen Trimming an. Dabei wird das alte, lose Haar ausgezupft . Dieses wird gemacht, um die Neubildung der Haare anzuregen und zu gewährleisten. Da der Westi nicht zu den Rassen gehört die einen natürlichen Fellwechsel haben ist es dringend erforderlich die toten Haare zu entfernen. Nur so erreicht man den Effekt das man einen fast nicht haarenden Hund erhält. Ausserdem haben die Besitzer beobachtet, dass viele Hunde anfangen sich zu kratzen. Also: raus mit dem alten Haar! Sollte der Hund es aus irgendwelchen Gründen nicht erlauben bzw. von der Haut her nicht vertragen, dass er gezupft wird, ist auch dieses kein Problem. Durch die Vorarbeit mit dem Trimmstriegel sind die meisten toten Haare bereits entfernt und ich effiliere den Körper mit der Schere kurz. Auch hier wird keine Maschine angesetzt und trotz der Schere ein optischer Trimmeffekt erzielt. Wünsche von Herrchen und Frauchen im Bezug auf Aussehen und Haarlänge sind jederzeit erwünscht und gern gesehen. Natürlich können Sie als Besitzer die ganze Zeit bei Ihrem Vierbeiner bleiben. Die meisten Hunde sind dadurch wesentlich ruhiger, wenn sie sehen, sie werden nicht allein gelassen. Nach Beendigung des Trimmens bekommen die Hunde von mir immer ein tolles Leckerchen. Auch dieses ist auf die Bedürfnisse des Hundes ausgelegt. Selbst die Hunde, die gerade auf Diät sind oder irgendwelche Unverträglichkeiten haben. Niemand geht leer aus, denn wenn der Hund mit einem positiven Erlebnis aus meinem Laden geht, kommt er auch gern wieder. |